Stadtführungen - Wolfenbüttel in der Nazizeit

Auswahl und Termine

Wolfenbüttel unterm Hakenkreuz

Thematische Stadtführungen zum Leben der einstigen jüdischen Wolfenbütteler
und zum Leben unter der Naziherrschaft.

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Die Termine der Führungen werden
in der Lokalpresse und auf dieser
Website frühzeitig bekannt gegeben.
Die Führungen dauern ca. 90 Minuten.
Ein Teilnehmerobulus von € 2,00
– ausgenommen Schülerinnen
und Schüler – wird zur Finanzierung
von Materialien und Recherchen
gern entgegengenommen.
Gruppenführungen können telefonisch
oder per Email angemeldet werden.

Führungen in englischer Sprache sind möglich.



1. Spuren und Schicksale jüdischer Wolfenbütteler

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Jüdische Familien in der Halchterschen Straße,
der Bahnhofstraße und im Großen Zimmerhof.
Der Weg beginnt an der Halchterschen Straße
mit Treffpunkt am Cinemax-Kino-Eingang. Über
die Bahnhofstraße wird das 2006 errichtete
jüdische Denkmal an der Ecke Rosenwall/
Bahnhofstraße erreicht.











2. Spuren und Schicksale jüdischer Wolfenbütteler

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Jüdische Familien und ihre Geschäfte
in der Langen Herzogstraße.
Der Erinnerungsweg mit 12 Stationen
endet am Ende der Langen Herzogstraße
vor dem Modehaus Bähr. An einer Station
wird der aus Wolfenbüttel stammende
jüdische Schriftsteller Werner Ilberg
vorgestellt
Treffpunkt: Vor dem Bankhaus Seeliger.




3. Antisemiten in Wolfenbüttel

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Die erste antisemitische Veranstaltung fand in Wolfenbüttel
1893 statt - als die neue Synagoge in der Lessingstraße noch
im Bau war.
Die Führung mit 11 Stationen beginnt am ehemaligen
Standort der Synagoge in der Lessingstraße und endet
in der Breiten Herzogstraße.












4. Juden, Arbeiter, Kommunisten und Sozialdemokraten in der Auguststadt

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Dr. Siegfried Kirchheimer, Arzt der August-
stadt.
Drei jüdische Familien werden vorgestellt,
Widerstand der Linken gegen die Nazis. Die
Führung mit 10 Stationen endet am Gebäude
des ehemaligen Finanzamtes in der
Sophienstraße, der Institution, in der in der
Nazizeit Beamte das den jüdischen
Wolfenbüttelern geraubte Vermögen
verwaltet und verteilt haben.
Treffpunkt: Gegenüber der Feuerwehr in der
Dr.-Heinrich-Jasperstraße.






5. "Liebe kleine braune Herzogstadt"

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Stadtführung zu Ereignissen der Nazizeit
um 1933/34.
Eine Lesung von Texten an 10 Orten, die
mit Äußerungen Wolfenbütteler Bürger in
Verbindung stehen, die bei den Nazis
„mitgemacht“ und dazu beigetragen
haben, dass sich andere Menschen
an ihnen ausrichteten und ebenfalls
mitmachten.




6. Nazi-Pomp und Judenhäuser

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Die Lange Straße sollte vom
Holzmarkt stadtauswärts als breite
NS-Prachtstraße bis zu einem neuen
Bahnhofsgebäude ausgebaut werden.
Dazu wurden viele Fachwerkhäuser
abgerissen. In einigen abrissreifen
Häusern mußten bis zur Deportation
jüdische Wolfenbütteler unter
unmenschlichen Bedingungen wohnen.
Die Führung mit 8 Stationen beginnt
an der Trinitatiskirche am Holzmarkt, in der ein aus Wolfenbüttel stammender
NS-Nachfolger Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister getraut wurde
– und endet in der Nähe der Aral-Tankstelle gegenüber dem Schwimmbad
an einer noch vorhandenen Ruine des geplanten Bahnhofsgebäudes.
Treffpunkt: Trinitatiskirche.